Hausgeburt – Leichtsinn oder Geborgenheit pur?

ein Beitrag für die Ö1 Magazinsendung Radiodoktor, 7.6.2019

http://oe1.orf.at/player/20190925/573113/164653

2018 fanden über 98 Prozent der Geburten in Österreich in einem Krankenhaus statt. Manche Frauen schaffen es nicht mehr rechtzeitig ins Krankenhaus, andere entscheiden sich ganz bewusst für eine Entbindung in einem Geburtshaus oder zu Hause. Sie wünschen sich einen vertrauten Rahmen, in dem sie sich möglichst frei bewegen können, begleitet lediglich von den Menschen, die sie dabeihaben möchten. Dafür suchen sie sich vorab eine auf Hausgeburten spezialisierte Hebamme.

Die Fälle, in denen zur Geburt ein Arzt hinzugezogen werden muss, sind im österreichischen Hebammengesetz beschrieben. Mehrlingsgeburten, Frühgeburten oder Beckenendlagen gehören ins Krankenhaus. Bei guter Gesundheit der Mutter und ihres ungeborenen Kindes steht einer Hausgeburt grundsätzlich nichts im Weg. Skeptiker von Hausgeburten berufen sich allerdings auf das Restrisiko, das selbst bei einer optimal verlaufenden Schwangerschaft bleibt. Es gäbe Komplikationen, wo sofort medizinisch reagiert werden muss, etwa ein Nabelschnurvorfall. Und dies sei eben nur in einem Krankenhaus möglich.

Margit Atzler sprach mit einer auf Hausgeburten spezialisierten Hebamme, einem Gynäkologen und einer Frau, die ihre Tochter in den eigenen vier Wänden zur Welt brachte, über den Ablauf von Hausgeburten und was es dabei zu bedenken gibt.

You may also like

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.